Segelroute · Karibik

Eine Woche ab Tortola: Norman, The Baths, Anegada, Jost Van Dyke

7 Tage · etwa 90 Seemeilen · Start in Tortola

Die Britischen Jungferninseln sind das einfachste Charterrevier der Karibik: Die Inseln liegen in Sichtweite rund um den Sir Francis Drake Channel, der Passat weht gleichmäßig, und fast jeder Ankerplatz hat Moorings. Die Schläge dauern ein bis drei Stunden, nur ein Tag – nach Anegada – führt aufs offene Wasser. Ein Rundtörn von etwa 90 sm und eine gute Wahl für den ersten Karibik-Charter.

Tage
7
Rundtörn zurück zur Basis
Seemeilen im Rundtörn
≈90
Etappen im Tagesplan
Start
Tortola
Karibik
Eine Woche ab
€1790
ganzes Boot in der Karibik, wie in den „Angeboten“

Tag für Tag

10 SM8 SM16 SM14 SM30 SM12 SMNANNY CAY2NORMAN ISLANDSALT ISLAND (RMS RHONE)3COOPER ISLANDTHE BATHS4NORTH SOUND5ANEGADA6JOST VAN DYKENatural EarthNANNY CAY2NORMAN ISLANDSALT ISLAND (RMS RHONE)3COOPER ISLANDTHE BATHS4NORTH SOUND5ANEGADA6JOST VAN DYKENatural Earth
Basis: Start und ZielÜbernachtung, nach TagMittags- oder Badestopp
  1. Tag 1

    Marina Nanny Cay

    • Nanny Cay18.399, -64.633

    Bootsübernahme ab 17:00 Uhr in Nanny Cay, eine halbe Stunde vom Flughafen auf Beef Island. Den großen Einkauf erledigen Sie auf Tortola: Auf den äußeren Inseln sind die Läden klein und teuer. Der Sir Francis Drake Channel beginnt direkt hinter dem Wellenbrecher der Marina.

  2. Tag 2 · 10 sm

    Nanny Cay → Norman Island

    • Norman Island18.319, -64.618

    Ein kurzer erster Schlag über den Kanal in The Bight auf Norman Island – der örtlichen Legende nach Stevensons „Schatzinsel“. Unterwegs schnorcheln Sie an den Höhlen von Treasure Point und an den Felsen der Indians. Die Nacht verbringen Sie an einer Mooring in The Bight, einer der geschütztesten Buchten der Inseln.

  3. Tag 3 · 8 sm

    Norman → Cooper Island

    • Salt Island (RMS Rhone)18.365, -64.534
    • Cooper Island18.385, -64.512

    Nach Osten den Kanal hinauf an Peter Island vorbei. Mittags ein Stopp vor Salt Island über der Rhone, einem Postdampfer, der 1867 im Hurrikan sank – eines der schönsten Wracks der Karibik zum Schnorcheln. Nacht an einer Mooring in der Manchioneel Bay vor Cooper Island, mit Strand und Bar an Land.

  4. Tag 4 · 16 sm

    Cooper → The Baths → North Sound

    • The Baths18.429, -64.444
    • North Sound18.496, -64.390

    Seien Sie um acht Uhr morgens an den Baths, vor den Ausflugsbooten: Später ist eine freie Mooring dort selten. Granitblöcke so groß wie Häuser, Meerwasserbecken dazwischen und ein Pfad durch die Felsen zur Devil's Bay. Nach dem Mittag um die Nordspitze von Virgin Gorda herum in den geschlossenen North Sound.

  5. Tag 5 · 14 sm

    North Sound → Anegada

    • Anegada18.727, -64.390

    Bei ruhiger See die einzige Überfahrt ohne Landsicht: nach Norden nach Anegada, der einzigen Koralleninsel der Gruppe, flach wie eine Seekarte. Die Einfahrt durchs Riff nehmen Sie über das betonnte Fahrwasser bei Tageslicht und hoher Sonne, wenn der Grund zu sehen ist. Anegada ist berühmt für Langusten, die direkt am Strand gegrillt werden.

  6. Tag 6 · 30 sm

    Anegada → Jost Van Dyke

    • Jost Van Dyke18.444, -64.751

    Der längste Tag der Woche: fünf Stunden nach Westen mit dem Passat von achtern, die Nordküste Tortolas an Backbord. Great Harbour auf Jost Van Dyke ist ein Sandstreifen mit ein paar Bars, darunter das berühmte Foxy's; zur White Bay geht es mit dem Dingi.

  7. Tag 7 · 12 sm

    Jost Van Dyke → Nanny Cay

    • Nanny Cay18.399, -64.633

    Ein letztes Bad vor Sandy Cay, dann zwei Stunden nach Süden durch die Passage bei Thatch Island und an Tortola entlang nach Nanny Cay: Tanken und Rückgabe. Nacht an Bord in der Marina, Abflug am nächsten Tag.

Die Koordinaten sind ungefähr und zeigen Hafen oder Bucht. Sie lassen sich in Google Maps oder den Kartenplotter einfügen; vor dem Festmachen oder Ankern mit Seekarte und Hafenhandbuch abgleichen.

Gut zu wissen

  • Saison: Dezember bis April, am besten Januar bis März. Der Passat weht mit 15–20 Knoten aus Ost, die „Christmas Winds“ im Dezember und Januar erreichen 25. Von Juni bis November ist Hurrikansaison: Die Boote sind günstiger, aber behalten Sie die Vorhersage und die Versicherungsbedingungen im Blick.
  • Wetter: Anegada ist der einzige offene Ankerplatz der Route. Steht Schwell auf dem Riff, tauschen Sie es gegen Marina Cay und Trellis Bay, und der Törn bleibt im Kanal – rund 75 sm mit denselben Nächten. Manche Flotten schränken Anegada ein, fragen Sie bei der Buchung nach. An den Baths achten Sie jeden Morgen auf die Flagge am Strand: Rot heißt kein Landgang.
  • Liegeplätze: fast überall Moorings, bezahlt wird pro Nacht. Die Nationalpark-Moorings an den Baths, der Rhone und den Indians sind nur tagsüber erlaubt und erfordern ein Permit des National Parks Trust; das besorgt meist die Flotte, ebenso die Cruising-Gebühr der BVI. An den Baths darf das Dingi nicht an den Strand – es wird an der Dingi-Leine festgemacht, den Rest schwimmen Sie.
  • Grenze: Jost Van Dyke liegt zwei Meilen von den Amerikanischen Jungferninseln entfernt, doch in USVI-Gewässer dürfen Sie nicht ohne Einklarierung. Logistik: Der Flughafen Beef Island (EIS) liegt 15 km entfernt, eine halbe Stunde bis Nanny Cay; Langstrecken-Direktflüge gibt es nicht, man steigt in San Juan oder auf Antigua um.

Wann segeln und was es kostet in der Karibik

Median € pro Platz und Woche aus der letzten Prüfung des Agenten, Einrumpfer; auf der Monatsseite beide Bootstypen, ein Diagramm und Boote mit Abfahrt in diesem Monat.

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Häufige Fragen

Fragen zur Route Tortola — Virgin Gorda

Alle Fragen und Antworten

Wie lang ist die Route Tortola — Virgin Gorda und wo übernachtet man?

7 Tage und etwa 90 Seemeilen als Rundtörn, Start und Ziel ist Tortola. Übernachtungen der Reihe nach: Nanny Cay, Norman Island, Cooper Island, North Sound, Anegada, Jost Van Dyke. Der längste Schlag ist Tag 6 mit 30 sm.

Wann segelt man die Route Tortola — Virgin Gorda am besten?

Die Saison in der Karibik läuft von Dezember bis April: trocken, mit stetigem Passat von 15–20 Knoten. Am teuersten sind Weihnachten, Neujahr und Februar–März. Von Juni bis November ist Hurrikansaison: Boote sind günstiger, das Wetter riskanter; der Mai ist ein Übergangsmonat. Die Flotte besteht vor allem aus Katamaranen und wird 4–8 Monate im Voraus gebucht. Nach den letzten Prüfungen des Agenten (Einrumpfer) ist es im Oktober am günstigsten: Median €510 pro Koje und Woche. Am teuersten ist es im Februar mit ≈€778. Die meisten Boote mit mindestens 20 % Rabatt gibt es im November: 11 %. Der Agent prüft den laufenden und die fünf folgenden Monate; die Zahlen jedes Monats stehen auf seiner Seite.

Was kostet eine Yacht für diese Route?

Ein ganzes Boot in der Karibik für eine Woche gibt es in der aktuellen Auswahl des Agenten ab €1790: die günstigste rabattierte Woche mit Abfahrt in den nächsten drei Monaten. Preise pro Koje nach Monat stehen weiter oben, die Boote unter „Alle Boote in der Karibik“.

Brauche ich einen Bootsführerschein, um eine Yacht zu chartern?

Für einen Bareboat-Charter (ohne Skipper und Crew) ja: einen Bootsführerschein und in der Regel ein VHF-Funkzeugnis. Ohne Schein buchen wir Ihnen einen Skipper dazu; er wird getrennt vom Bootspreis bezahlt.

Was ist im Bootspreis enthalten?

Das Boot selbst für eine Woche. Separat zu zahlen sind in der Regel: Transitlog und Endreinigung, Treibstoff, Liegegebühren in Marinas, Kaution (oder Kautionsversicherung), Skipper, Koch und Hostess, falls gewünscht, sowie Extras – SUP, WLAN an Bord, Kaffeemaschine, Relingsnetz für Kinder.

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